Englisch

Logo von Forteno
 
 

Clever archivieren - mit der FORTENO Datenarchivierungskompetenz

Anwender und Betreiber von SAP-Systemen kennen die Situation: Die Performance einer einst leistungsfähigen Software sinkt beständig. Gleichzeitig wächst die Menge der gespeicherten Daten rapide an. Die Folge: Nutzer klagen über lange Antwortzeiten in Dialogen und Batchprozesse ziehen sich unerträglich in die Länge. Aber auch bei geplanten Backups oder Upgrades auf aktuelle Softwareversionen machen sich die erhöhten Datenmengen durch längere Ausfallzeiten bemerkbar.

Der Ruf nach schnellerer Hardware lässt meist nicht lange auf sich warten. Doch dies ist ein wenig nachhaltiger und zudem teurer Ansatz, welcher das Problem nur kurzzeitig behebt und rasch wieder entstehen lässt.

Um große Datenmengen und sinkende Performance langfristig in den Griff zu bekommen, setzen IT-Verantwortliche auf aktive Konzepte für ein umfassendes Datenmanagement, welches den gesamten Lebenszyklus der relevanten Daten (ILM = Information Lifecycle Management und DLM = Data Lifecycle Management) berücksichtigt. Solche ILM-/DLM-Konzepte definieren klare Regeln und Maßnahmen, um Daten nach Möglichkeit gar nicht erst entstehend zu lassen, notwendige Daten strukturiert zu verwalten und beizeiten auf kosten­günstige Speichermedien auszulagern.

Konzepte für ein effizientes Datenmanagement sollten sowohl für neue wie auch für vorhandene Anwendungen einsetzbar sein. Zudem müssen sie häufig gesetzliche und betriebliche Anforderungen an die Aufbewahrung von Daten erfüllen.

So kommen Sie zu einem ILM-/DLM-Konzept

Bei der Erstellung eines tragfähigen SAP Datenarchivierungs-Konzeptes hat es sich bewährt, folgenden Aspekten besondere Beachtung zu schenken:

  • Überblick verschaffen: Wo fallen Daten an, welche Applikation werden eingesetzt? Zunächst gilt es, sich einen Überblick zu verschaffen, welche Applikationen überhaupt archivierungswürdige Daten generieren.
  • Auswerten: In welchen Bereichen ist das Datenwachstum überdurchschnittlich? Die Erfahrung zeigt, dass Daten in bestimmten Bereichen schneller anwachsen (z.B.: FI-Belege) als in anderen (z.B.: Währungskurse oder Stammdaten) Wachstumstreiber können in wie House­keeping und Archivierungsobjekte eingeteilt werden. Zudem sollte man überprüfen, ob die Datenmodellierung verbessert werden kann, um das Datenbankwachstum zu bremsen.
  • Konsolidieren: Nicht alle Daten müssen permanent auf schnellen Medien vorgehalten werden. So können zum Beispiel Bestelldaten in der Regel nach ein paar Monaten archiviert und auf günstigere Medien ausgelagert werden. Legen Sie für Ihren Anwendungsfall fest, welche Daten häufig benötigt werden, welche nur gelegentlich zur Verfügung gestellt werden müssen, welche ins Archiv können und welche gelöscht werden dürfen.
  • Rahmenbedingungen: Welche rechtlichen und internen Aufbewahrungsregeln sind zu beachten? Für viele anfallenden Daten gelten gesetzliche Aufbewahrungs­pflichten, zusätzlich gibt es unternehmens­spezifische Regeln, die beachten werden müssen. Diese müssen nachvollziehbar - und häufig auch im Rahmen eines QS-Systems - nachweisbar umgesetzt werden.
  • Hardware: Welche Medien kommen zur Datenhaltung und -archivierung in Frage? Generell gilt: Je seltener bestimmte Daten benötigt werden, desto langsamer darf das Speicher­medium sein. Eine mehrstufige Storage-Architektur spiegelt die zuvor festgelegten Prioritäten und Kategorien wider und verteilt die Daten entsprechend auf unterschiedliche Speichermedien.
  • Stakeholder einbinden: Für den Erfolg eines jeden Projektes ist es wichtig, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Binden Sie daher alle Betroffenen aus allen betroffenen Abteilungen bereits in der Konzeptionsphase in Ihr Datenarchivierungsprojekt ein und stimmen Sie die Interessen von IT- und Fachbereichen sowie eventueller Revisions- und Auditabteilungen aufeinander ab.
  • Los legen: Bilden Sie ein schlagkräftiges Projektteam! Ihr Projektteam besteht idealerweise aus qualifizierten ILM- und Storage-Spezialisten, die auf dem neuesten Wissens­stand sind. Sie stimmen sich regelmäßig mit den Vertretern der anderen Abteilungen ab, angefangen von Vertretern der Fachabteilung der identifizierten SAP Module bis hin zu den Steuer-/Prüfungsexperten im Unternehmen.

Nutzen: Weniger Kosten, mehr Sicherheit

Der Aufwand für ein SAP Datenarchivierungs- / ILM-Projekt lohnt sich: So werden vorhandene Server und Speicher besser ausgenutzt, Neuanschaffungen lassen sich häufig vermeiden, Betriebskosten senken. Auch werden die Ausfallzeiten bei Systemaktualisierungen sowie dem Anlegen und Aufspielen von Backups drastisch reduziert. Nicht zu unterschätzen ist auch positive Effekt einer gesteigerten Performance auf die Produktivität und Motivation der Anwender. Und schließlich tragen ILM-Konzepte dazu bei, gesetzliche und Compliance-Anforderungen zu erfüllen.

Sie haben weitere Fragen? Dann schreiben Sie eine E-Mail an oder rufen Sie uns an: 06146-83290-10